Berlin, 30. Januar 2020

Dass der Erfolg des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) auch nach 25 Jahren weiter anhält, zeigen die zahlreichen innovativen Geschäftskonzepte, die in der ersten Phase des BPW 2020 zum Wettbewerb eingereicht wurden. Rund 190 Gründerteams wetteiferten um einen der begehrten Plätze auf dem Siegertreppchen.

Die Spannung wuchs vor allem für die Teams, die noch am Abend der Prämierungsfeier auf der BPW-Bühne vor rund 300 Gästen pitchen durften. Am Ende standen vier glückliche Preisträger fest. Die Auswahl fiel Jury und Publikum allerdings nicht leicht. So vielfältig waren die eingereichten Konzepte. Die Bandbreite reichte von innovativen Sensoren für das Retrofitting alter Produktionsanlagen über eine digitale Komplettlösung zur Identifikation von Gaslecks in Echtzeit, einen neuartigen Akkuschrauber für industrielle Montagearbeiten, ein innovatives System für die flächendeckende E-Mail-Verschlüsselung bis hin zu einem Coworking-Space für Therapeuten als ganzheitliches Behandlungszentrum, eine Plattform zur Vermittlung von Naturauszeiten für Stadtmenschen, digitales Qualitätsmanagement für Pflegeeinrichtungen, einen Online-Marktplatz für ausländische Pflegekräfte und eine App zur Ermittlung des Stärkenprofils potenzieller neuer Mitarbeiter. In Berlin-Brandenburg ist Gründen zunehmend weiblich.

Die Themen der nominierten und ausgezeichneten Konzepte spiegeln auch die aktuellen Markttrends wider. So liegt die Dienstleistungswirtschaft bei den eingereichten Geschäftsideen klar vorn. Gefolgt wird sie von der Digitalen Wirtschaft, der die Gesundheitswirtschaft dicht auf den Fersen ist. Besonders hervorzuheben ist dabei der außergewöhnlich hohe Anteil an weiblichen Gründungswilligen. So nahm die Frauenquote des BPW 2020 bereits in der ersten Phase um vier Prozent im Vorjahresvergleich zu und liegt nun bei nahezu 40 Prozent.

COVENDIT Geschäftsführer Christof Sagasser bei der 1. Prämierung des BPW